Luxusreisen Namibia – rote Dünen der Namib bei Sossusvlei im Morgenlicht

    Afrika · Wüste & Wildlife

    Luxusreisen Namibia

    Wüste, Sternenhimmel und die Stille der Weite

    Reise anfragen

    Willkommen in Namibia

    Namibia ist ein Land der Weite – und gerade in dieser Weite liegt seine Faszination.

    Luxus bedeutet in Namibia Raum, Stille und Zeit.

    Die ältesten Dünen der Welt in tiefem Rot. Die zweitgrößte Salzpfanne der Erde. Ein Sternenhimmel, der in Europa unmöglich geworden ist. Elefanten, die gelernt haben, in der Wüste zu leben. Und einige der exklusivsten Lodges des südlichen Afrikas.

    Kaum ein anderes Reiseziel verbindet Natur und Weite so selbstverständlich mit außergewöhnlicher Gastfreundschaft. Fly-in-Safaris, private Konzessionen und persönliche Guides schaffen Zugänge, die weit über eine klassische Rundreise hinausgehen.

    Luxus zeigt sich hier in der Abwesenheit.

    Keine Straßen. Keine Lichter. Keine Fremden.

    Gerade diese Konzentration auf das Wesentliche macht Namibia zu einem der faszinierendsten Luxusreiseziele Afrikas.

    Warum The New Luxury?

    Reisen, die wirklich zu Ihnen passen

    Namibia belohnt gute Planung stärker als viele andere Reiseziele. Die schönsten Camps sind früh ausgebucht, die interessantesten Zugänge nur über persönliche Netzwerke möglich – wir öffnen sie für Sie.

    Maßgeschneiderte Namibia-Reisen statt standardisierter Rundreisen

    Persönliche Beratung und individuelle Routenplanung – Selbstfahrer oder Fly-in-Safari

    Sorgfältig ausgewählte Wüsten-Lodges, private Camps und Boutique-Hotels

    Private Guides, exklusive Konzessionen und außergewöhnliche Zugänge

    Harmonische Verbindung aus Wüste, Wildlife, Kultur und Weite

    Persönliche Betreuung von der ersten Idee bis zur Rückkehr

    Warum Namibia?

    Die älteste Wüste der Welt – und eine der jüngsten Demokratien Afrikas

    Namibia zählt zu den am dünnsten besiedelten Ländern der Erde. Auf einer Fläche von der Größe zweier Deutschlands leben nur rund 2,6 Millionen Menschen. Diese Weite ist überall spürbar.

    Das Land vereint Landschaften, die es in dieser Kombination nirgendwo sonst gibt: die roten Dünen der Namib, die Salzpfanne von Etosha, die dramatischen Basaltberge Damaralands, die menschenleere Skeleton Coast und den zweitgrößten Canyon der Welt.

    Gleichzeitig gehört Namibia zu den Vorreitern des Community-basierten Naturschutzes. Rund 45 % der Landesfläche stehen unter Schutz – ein weltweit einzigartiger Anteil.

    Kolmanskuppe – verlassene Diamantenstadt in der Namib-Wüste

    Naturschutz in Zahlen

    Namibia schützt seine Wildnis

    45 %Landesfläche unter Schutz

    Namibia zählt weltweit zu den führenden Ländern im Community-basierten Naturschutz. Rund 45 % der Landesfläche sind als Nationalparks, Communal Conservancies oder private Konzessionen geschützt.

    Die Wüsten-Elefanten Damaralands, die frei lebenden Spitzmaulnashörner der Palmwag-Konzession und die zurückkehrende Löwenpopulation der Skeleton Coast sind Ergebnis dieser konsequenten Politik.

    325 m

    „Big Daddy" – höchste Düne bei Sossusvlei

    2,6 Mio.

    Einwohner auf 824.000 km²

    Ein anderes Verständnis von Luxus

    Luxus bedeutet in Namibia etwas anderes

    die Stille einer Wüstennacht ohne jedes menschliche Geräusch zu erleben

    den Sonnenaufgang über Sossusvlei in Ihrem eigenen Rhythmus zu erwarten

    in einer Lodge zu übernachten, die für weniger als zwanzig Gäste gebaut wurde

    die Milchstraße in einer Klarheit zu sehen, die in Europa unmöglich geworden ist

    Wildtiere aus wenigen Metern Entfernung zu beobachten – ohne dass ein anderes Fahrzeug in Sicht ist

    Namibia auf einen Blick

    Fakten & Reiseinformationen

    Hauptstadt
    Windhoek
    Sprachen
    Englisch (Amtssprache), Afrikaans, Deutsch, Oshivambo
    Währung
    Namibia-Dollar (NAD), 1:1 an den Südafrikanischen Rand gekoppelt
    Zeitzone
    Central Africa Time (UTC +2, keine Zeitumstellung)
    Ideale Reisedauer
    etwa 12 bis 18 Tage
    Beste Reisezeit
    Mai bis Oktober (Trockenzeit)
    Höchste Düne
    „Big Daddy" bei Sossusvlei (rund 325 m)
    Größe
    824.292 km² – etwa das 2,3-fache Deutschlands
    Einwohner
    rund 2,6 Millionen – eines der am dünnsten besiedelten Länder der Welt
    Wichtige Regionen
    Sossusvlei, NamibRand, Damaraland, Kaokoland, Skeleton Coast, Etosha, Fish River Canyon
    Einreise
    Für deutsche Staatsangehörige i. d. R. visumfrei bis 90 Tage
    Zeitverschiebung zu MEZ
    keine im Sommer, +1 h im Winter

    Aktuelle Bestimmungen zu Einreise und Gesundheit bitte vor Reiseantritt prüfen.

    Karte & Regionen

    Die schönsten Regionen Namibias

    Namibia erstreckt sich über 1.500 Kilometer von Nord nach Süd. Jede Region besitzt ihren eigenen Charakter, ihre eigene Landschaft und eine ganz besondere Atmosphäre.

    Region 01

    Sossusvlei & Namib

    Die höchsten Dünen der Welt, das versteinerte Deadvlei und surreale Sonnenaufgänge – die ikonische Landschaft der Namib-Wüste.

    Region 02

    NamibRand Nature Reserve

    Eines der größten privaten Naturreservate Afrikas – zertifiziertes International Dark Sky Reserve mit spektakulärem Sternenhimmel.

    Region 03

    Damaraland

    Wüsten-Elefanten, prähistorische Felsgravuren in Twyfelfontein und dramatische Bergformationen – Namibia in seiner rauesten Schönheit.

    Region 04

    Kaokoland

    Abgelegene Wildnis im äußersten Nordwesten. Heimat der halbnomadischen Himba und Ausgangspunkt für Fly-in-Expeditionen.

    Region 05

    Skeleton Coast

    Wo die Wüste auf den Atlantik trifft. Schiffswracks, Robbenkolonien und eine der abgelegensten Küstenlandschaften der Erde.

    Region 06

    Etosha Nationalpark

    Salzpfanne von der Größe der Niederlande. Elefanten, Löwen, Nashörner und Giraffen an beleuchteten Wasserlöchern – auch nachts.

    Region 07

    Fish River Canyon

    Der zweitgrößte Canyon der Welt im Süden Namibias – 160 Kilometer lang, bis zu 550 Meter tief, dramatisch bei Sonnenauf- und -untergang.

    Region 08

    Swakopmund & Küste

    Deutsche Kolonialarchitektur trifft auf Wüste und Atlantik – Ausgangspunkt für Quad-Touren, Sandwich Harbour und Fallschirmsprünge.

    Region 09

    Windhoek & Kalahari

    Entspannter Auftakt in der Hauptstadt und weiche rote Dünen der Kalahari – ideal als erster oder letzter Halt der Reise.

    Namibia Impression 1
    Namibia Impression 2
    Namibia Impression 3
    Namibia Impression 4

    Außergewöhnliche Erlebnisse

    Momente, die lange in Erinnerung bleiben

    Sonnenaufgang im Deadvlei

    Die versteinerten Kameldornbäume im ersten Licht – eines der meistfotografierten Motive Afrikas.

    Heißluftballon über der Namib

    Lautlos über die höchsten Dünen der Welt schweben, gefolgt von einem Champagner-Frühstück.

    Sternenhimmel im Dark Sky Reserve

    Milchstraße, Südkreuz und Magellansche Wolken – Astro-Erlebnisse ohne Lichtverschmutzung.

    Big-Five-Beobachtungen in Etosha

    Wildlife an privaten Wasserlöchern – auch nachts, im Schein diskreter Beleuchtung.

    Wüsten-Elefanten in Damaraland

    Auf den Spuren der seltenen Desert-Adapted Elephants mit erfahrenen Trackern.

    Begegnung mit den Himba

    Respektvoller Besuch in einem halbnomadischen Dorf – begleitet von einem lokalen Kulturmittler.

    Fly-in-Safari Skeleton Coast

    Kleinflugzeug-Route entlang der Küste zu Robbenkolonien, Schiffswracks und abgelegenen Camps.

    Sandwich Harbour

    Wo Dünen direkt in den Atlantik stürzen – ein Naturschauspiel, das nur wenige zu Gesicht bekommen.

    Reiseplanung

    Worauf Sie achten sollten

    Beste Reisezeit

    Mai bis Oktober für klassische Rundreisen und Wildlife. November bis April für dramatische Landschaftsfotografie in der grünen Saison.

    Anreise

    Ab Frankfurt oder München nach Windhoek (Hosea Kutako International). Direktflüge z. B. mit Lufthansa oder Discover Airlines. Flugzeit etwa 10 Stunden.

    Sicherheit

    Namibia gehört zu den stabilsten Ländern Afrikas. Gute Infrastruktur, klare Beschilderung, verlässliche Notfallversorgung in Windhoek und Swakopmund.

    Fortbewegung

    Selbstfahrer mit SUV oder 4x4, geführte Rundreisen mit privatem Guide oder Fly-in-Safaris per Kleinflugzeug – Kombinationen sind sehr üblich.

    Reiseideen & Kombinationen

    Namibia verbinden

    Kombinieren Sie Namibia mit weiteren Traumzielen im südlichen Afrika – für eine Reise, die Wüste, Wildlife und Erholung harmonisch verbindet.

    Namibia & Botswana

    Die klassische Kombination – Wüste trifft Okavango-Delta. Zwei Facetten des südlichen Afrikas in einer Reise.

    Namibia & Kapstadt

    Perfekter Auftakt oder Abschluss: Stadt, Weinland und Meer nach der Weite der Wüste.

    Namibia & Victoria Falls

    Die spektakulärste Wasserkulisse Afrikas als natürlicher Höhepunkt einer Rundreise.

    Namibia & Sansibar

    Wüste und Wildlife im Kontrast zu türkisfarbenem Wasser und weißen Sandstränden – ideale Honeymoon-Kombination.

    Namibia & Mauritius

    Aktive Wüstenreise gefolgt von entspannter Insel-Zeit im Indischen Ozean.

    Namibia & Simbabwe

    Zwei Länder mit ganz eigener Landschaft und Kultur – ergänzt durch die Victoria-Fälle.

    Mehr zu Nachbarzielen: Luxusreisen Botswana · Südafrika · Tansania

    Für wen eignet sich Namibia?

    Ein Reiseziel für bewusste Reisende

    Namibia begeistert Reisende, die Weite, Stille und Natur einer belebten Destination vorziehen.

    Die entscheidende Frage lautet nicht: „Lohnt sich Namibia?" Sondern vielmehr: „Welche Art von Namibia-Reise passt zu mir?"

    Denn manche Besucher reisen wegen der ikonischen Dünen von Sossusvlei an. Andere suchen die Wildlife-Erlebnisse Etoshas oder die Ruhe der privaten Konzessionen. Wieder andere erleben Namibia als Selbstfahrer, während anspruchsvolle Individualreisende die Freiheit einer Fly-in-Safari schätzen.

    Für Erstbesucher Afrikas

    Namibia zählt zu den zugänglichsten Ländern des südlichen Afrikas. Gute Infrastruktur, hohe Sicherheit und die überschaubare Größe der Klassiker-Route machen das Land zu einem idealen Einstieg. Eine Kombination aus Sossusvlei, Swakopmund, Damaraland und Etosha zeigt in zwei Wochen bereits eine enorme Bandbreite.

    Für Fotografen

    Kaum ein Reiseziel bietet fotografisch eine vergleichbare Bandbreite. Die roten Dünen von Sossusvlei, das versteinerte Deadvlei, die dramatische Skeleton Coast, die Wüsten-Elefanten in Damaraland und der klarste Nachthimmel der Welt schaffen Motive, die international einmalig sind.

    Für Honeymoon-Reisende

    Namibia bietet eine außergewöhnliche Alternative zu klassischen Flitterwochen. Exklusive Wüsten-Lodges wie Zannier Sonop oder &Beyond Sossusvlei Desert Lodge, private Dinner unter Sternenhimmel und die Ruhe der Weite schaffen unvergessliche Erinnerungen. Kombinationen mit Mauritius oder Sansibar sind besonders beliebt.

    Für Wildlife-Enthusiasten

    Der Etosha-Nationalpark, die Ongava-Konzession und die Wüsten-Elefanten Damaralands bieten außergewöhnliche Wildlife-Erlebnisse. Wer die klassische Big-Five-Safari sucht, kombiniert Namibia idealerweise mit Botswana oder Simbabwe.

    Für Familien

    Namibia ist ein hervorragendes Familienreiseziel – idealerweise ab einem Kindesalter von etwa acht Jahren. Große Distanzen, Wildlife-Erlebnisse, Aktivitäten in Swakopmund und familienfreundliche Lodges wie Ongava oder Mowani schaffen eine ausgewogene Kombination aus Abenteuer und Komfort.

    Für Fly-in-Safari-Reisende

    Wer wenig Zeit hat oder die abgelegensten Regionen erleben möchte, sollte eine Fly-in-Safari in Betracht ziehen. Camps wie Hoanib Skeleton Coast, Serra Cafema oder &Beyond Sossusvlei Desert Lodge werden per Kleinflugzeug verbunden – ein Reiseerlebnis auf höchstem Niveau.

    Für Wiederholungsreisende

    Namibia gehört zu den Ländern, die mit jeder Reise neue Facetten zeigen. Während sich Erstbesucher häufig auf Sossusvlei, Swakopmund und Etosha konzentrieren, entdecken erfahrene Reisende Regionen wie Kaokoland, die Skeleton Coast, den Süden oder die abgelegene Namib mit Camps wie Wolwedans. Viele Gäste berichten, dass ihre zweite Namibia-Reise sogar intensiver war als die erste.

    Für wen eignet sich Namibia weniger?

    So faszinierend Namibia auch ist – das Land passt nicht zu jedem Reisestil. Namibia könnte weniger geeignet sein, wenn Sie:

    • einen klassischen Strand- oder Badeurlaub suchen,
    • lange Fahrstrecken auf Pisten grundsätzlich ablehnen,
    • pulsierendes Stadtleben und Nachtleben erwarten,
    • ausschließlich klassische Big-Five-Safaris suchen,
    • mit sehr kleinen Kindern reisen (Distanzen und Kälte in der Wüste können anstrengend sein).

    Der besondere Reiz Namibias liegt in seiner Landschaft, seiner Weite und in der bewussten Entdeckung des Landes.

    Unsere Empfehlung

    Namibia entfaltet seine ganze Faszination vor allem dann, wenn die Reise individuell geplant wird. Nicht jede Region passt zu jedem Gast. Nicht jede Reiseart eignet sich für dieselben Erlebnisse. Deshalb beginnen wir jede Reiseplanung mit einer einfachen Frage: Was möchten Sie aus Namibia mit nach Hause nehmen? Aus Ihren persönlichen Interessen entsteht Schritt für Schritt eine Reise, die nicht nur Landschaften verbindet, sondern Erlebnisse schafft, die lange in Erinnerung bleiben.

    Namibias Regionen

    Die Regionen Namibias – Welche passt zu Ihrer Reise?

    Namibia ist weit mehr als Sossusvlei und Etosha. Das Land erstreckt sich über mehr als 1.500 Kilometer von der Grenze zu Angola im Norden bis zum Oranje im Süden.

    Jede Region besitzt ihren eigenen Charakter, ihre eigene Landschaft und eine ganz besondere Atmosphäre. Während Sossusvlei für ikonische Wüstenmotive steht, überrascht Damaraland mit archaischer Berg- und Elefantenlandschaft.

    Die schönsten Rundreisen verbinden mehrere Regionen und schaffen einen abwechslungsreichen Wechsel zwischen Wüste, Küste, Wildlife und Weite.

    Sossusvlei & Namib-Naukluft – Die Seele Namibias

    Sossusvlei ist das ikonische Bild Namibias.

    Die tiefroten Dünen der Namib – der ältesten Wüste der Welt – erreichen hier Höhen von über 300 Metern und leuchten im Morgenlicht in Farben, die selbst erfahrene Fotografen sprachlos machen.

    Das versteinerte Deadvlei mit seinen jahrhundertealten Kameldornbäumen zählt zu den außergewöhnlichsten Landschaften des Planeten.

    Die schönsten Lodges liegen auf privaten Konzessionen – das ermöglicht Zugang zum Park vor Sonnenaufgang, wenn noch kein anderes Fahrzeug unterwegs ist.

    Ideal für:

    • Erstbesucher
    • Fotografen
    • Honeymoon
    • Naturliebhaber

    NamibRand – Sterne, Stille und Weite

    Das NamibRand Nature Reserve ist eines der größten privaten Schutzgebiete des südlichen Afrikas.

    Als zertifiziertes International Dark Sky Reserve bietet es einen Nachthimmel von außergewöhnlicher Klarheit.

    Wolwedans und einige wenige weitere Camps bewahren die absolute Stille dieser Landschaft – nur wenige Gäste, keine Straßen, keine Lichter.

    Ideal als Ergänzung zu Sossusvlei oder als Ort der bewussten Entschleunigung.

    Ideal für:

    • Sternenbeobachtung
    • Erholung
    • Ruhesuchende
    • Fotografen

    Damaraland – Wüsten-Elefanten und Felsgravuren

    Damaraland zählt zu den geologisch faszinierendsten Regionen Namibias.

    Zwischen den Basaltbergen der Brandberg-Region und dem UNESCO-Welterbe Twyfelfontein leben die seltenen Wüsten-Elefanten, die sich an die extreme Trockenheit angepasst haben.

    Ein Tag mit erfahrenen Trackern gehört für viele Reisende zu den intensivsten Erlebnissen ihrer Reise.

    Die Region ist zudem Heimat spektakulärer Fels-Petroglyphen aus prähistorischer Zeit.

    Ideal für:

    • Wildlife-Enthusiasten
    • Kulturinteressierte
    • Fotografen
    • Wiederholungsreisende

    Kaokoland & Skeleton Coast – Namibias letzte Wildnis

    Der äußerste Nordwesten Namibias gehört zu den abgelegensten Regionen des Kontinents.

    Nur wenige Camps – etwa Serra Cafema am Kunene-Fluss oder Hoanib Skeleton Coast Camp – ermöglichen einen Zugang zu dieser Landschaft, die vor allem per Kleinflugzeug erreicht wird.

    Die Skeleton Coast begeistert mit gestrandeten Schiffswracks, riesigen Robbenkolonien und einer atemberaubenden Weite.

    Kaokoland ist Heimat der halbnomadischen Himba – Begegnungen sind hier möglich, wenn sie respektvoll und behutsam gestaltet werden.

    Ideal für:

    • Abenteuerreisende
    • Fly-in-Safari
    • Wiederholungsreisende
    • Fotografen

    Etosha – Wildlife am Wasserloch

    Der Etosha-Nationalpark ist das wildreichste Schutzgebiet Namibias.

    Rund um die riesige Salzpfanne konzentrieren sich in der Trockenzeit Elefanten, Löwen, Nashörner, Zebras, Giraffen und Antilopen an einer überschaubaren Zahl von Wasserlöchern.

    Besonders eindrucksvoll sind die beleuchteten Wasserlöcher der Restcamps, an denen sich auch nachts Wildlife beobachten lässt.

    Die exklusivsten Erlebnisse bieten Private-Concession-Lodges wie Onguma The Fort oder Ongava Lodge außerhalb der Parkgrenzen.

    Ideal für:

    • Familien
    • Erstbesucher
    • Wildlife-Enthusiasten
    • Fotografen

    Fish River Canyon & der Süden

    Der Fish River Canyon ist mit rund 160 Kilometern Länge und bis zu 550 Metern Tiefe der zweitgrößte Canyon der Welt.

    Die dramatischen Ausblicke bei Sonnenauf- und -untergang zählen zu den beeindruckendsten Landschaften Namibias.

    In der Nähe liegen die heißen Quellen von Ai-Ais sowie außergewöhnliche Lodges wie das Fish River Lodge direkt am Canyonrand.

    Ideal als Etappe auf einer Rundreise zwischen Sossusvlei und dem südafrikanischen Grenzgebiet.

    Ideal für:

    • Wanderer
    • Fotografen
    • Rundreisende

    Swakopmund & Küste – Wo Wüste auf Atlantik trifft

    Swakopmund vereint auf ungewöhnliche Weise deutsche Kolonialarchitektur mit Wüsten- und Meereskulisse.

    Von hier aus lassen sich die spektakuläre Sandwich-Harbour-Lagune, Delfin-Bootstouren, Quad-Ausflüge in die Dünen oder Fallschirmsprünge über der Namib organisieren.

    Für viele Reisende ist Swakopmund ein willkommener Kontrast nach mehreren Tagen im Landesinneren.

    Hochwertige Boutique-Hotels und ausgewählte Küstenlodges runden das Erlebnis ab.

    Ideal für:

    • Aktivurlaub
    • Familien
    • Rundreisende

    Kalahari & Windhoek – Auftakt und Abschluss

    Windhoek ist einer der entspanntesten Hauptstädte Afrikas und dient meist als Start- oder Endpunkt jeder Namibia-Reise.

    Wenige Stunden südöstlich beginnen die weichen roten Dünen der Kalahari.

    Camps wie das Zannier Omaanda oder Zannier Sonop bieten hier ein außergewöhnliches Luxuserlebnis vor oder nach der eigentlichen Rundreise.

    Ideal, um sich zu akklimatisieren oder die Reise ruhig ausklingen zu lassen.

    Ideal für:

    • Honeymoon
    • Erholung
    • Rundreisende

    Welche Region passt zu Ihnen?

    Die ideale Namibia-Reise besteht selten aus nur einer Region. Vielmehr entsteht der besondere Reiz durch die Kombination verschiedener Landschaften und Reiseerlebnisse.

    ReisetypEmpfohlene Regionen
    Erste Namibia-ReiseSossusvlei + Swakopmund + Damaraland + Etosha
    FotografieSossusvlei + NamibRand + Damaraland
    Wildlife-FokusEtosha + Damaraland + Ongava-Konzession
    Fly-in-SafariSossusvlei + Skeleton Coast + Serra Cafema + Etosha
    HoneymoonNamibRand + Sossusvlei + Kalahari + Sansibar/Mauritius
    SelbstfahrerWindhoek + Sossusvlei + Swakopmund + Damaraland + Etosha
    Süden & PanoramaKalahari + Fish River Canyon + Lüderitz + Sossusvlei

    Die endgültige Auswahl hängt immer von der Reisezeit, der verfügbaren Zeit und den persönlichen Interessen ab. Genau deshalb planen wir Namibia-Reisen individuell und kombinieren die Regionen so, dass ein harmonischer Reiseverlauf mit möglichst abwechslungsreichen Erlebnissen entsteht.

    Erlebnisse

    Außergewöhnliche Erlebnisse in Namibia

    Namibia beeindruckt nicht nur durch seine Landschaften oder seine Weite. Es sind vor allem die Erlebnisse, die eine Reise unvergesslich machen.

    Ein Sonnenaufgang im Deadvlei. Ein Ballonflug über die höchsten Dünen der Welt. Der Moment, in dem sich der Sternenhimmel über dem NamibRand öffnet. Oder die erste Begegnung mit einem Wüsten-Elefanten in Damaraland.

    Diese Erlebnisse schaffen Erinnerungen.

    Und machen aus einer Namibia-Reise weit mehr als eine klassische Rundreise.

    Sonnenaufgang im Deadvlei

    Wenn die ersten Sonnenstrahlen die orangeroten Wände der Düne „Big Daddy" berühren, verwandelt sich das versteinerte Deadvlei in eines der außergewöhnlichsten Motive der Fotografie.

    Die weißen Salzflächen kontrastieren mit den schwarzen, jahrhundertealten Kameldornbäumen und den leuchtenden Dünen im Hintergrund.

    Wer in einer Lodge auf einer privaten Konzession übernachtet, kann den Park bereits vor der offiziellen Öffnung betreten – ein entscheidender Vorteil, um dieses Erlebnis ohne andere Gäste zu genießen.

    Für viele Reisende ist dieser Morgen der Höhepunkt ihrer gesamten Reise.

    Ideal für:

    • Fotografen
    • Honeymoon
    • Erstbesucher
    • Naturliebhaber

    Heißluftballon über der Namib

    Ein Ballonflug über die Namib-Wüste zählt zu den außergewöhnlichsten Erlebnissen, die Namibia zu bieten hat.

    Vor Sonnenaufgang steigt der Ballon lautlos über die höchsten Dünen der Welt.

    Aus der Vogelperspektive offenbart sich die einzigartige Geometrie dieser Landschaft: geschwungene Kämme, tiefe Schatten und die endlose Weite bis zum Atlantik.

    Nach der Landung erwartet Sie ein klassisches Champagner-Frühstück inmitten der Wüste – ein Erlebnis, das lange in Erinnerung bleibt.

    Ideal für:

    • Honeymoon
    • Fotografen
    • besondere Anlässe

    Sternenhimmel im Dark Sky Reserve

    Namibia besitzt eine der klarsten Nachthimmel der Welt.

    Das NamibRand Nature Reserve wurde als eines der ersten Gebiete Afrikas als International Dark Sky Reserve zertifiziert – ein Ort völlig ohne Lichtverschmutzung.

    Ausgewählte Lodges verfügen über hochwertige Teleskope und private Astronomen, die Sie durch den südlichen Himmel führen.

    Milchstraße, Südkreuz und die Magellanschen Wolken erscheinen hier in einer Präsenz, die viele europäische Gäste zutiefst berührt.

    Ideal für:

    • Ruhesuchende
    • Honeymoon
    • Naturliebhaber

    Wildlife im Etosha-Nationalpark

    Etosha zählt zu den bedeutendsten Wildschutzgebieten Afrikas.

    Die riesige Salzpfanne im Zentrum des Parks ist von einer Landschaft aus offenem Buschland umgeben – ideale Bedingungen für Wildbeobachtungen.

    In der Trockenzeit versammeln sich Elefanten, Löwen, Nashörner, Giraffen und Zebras in großer Zahl an den Wasserlöchern.

    Die exklusivsten Erlebnisse bieten private Konzessionen wie Ongava oder Onguma, die zusätzlich Nachtpirschfahrten und geführte Wanderungen ermöglichen.

    Ideal für:

    • Familien
    • Wildlife-Enthusiasten
    • Erstbesucher

    Wüsten-Elefanten in Damaraland

    Die desert-adapted Elephants im nordwestlichen Damaraland sind eine der ungewöhnlichsten Populationen Afrikas.

    Sie haben gelernt, in extremer Trockenheit zu überleben und wandern täglich große Distanzen zwischen wenigen Wasserquellen.

    Ein Tag mit erfahrenen Trackern in Fahrzeugen einer Lodge wie Damaraland Camp oder Camp Kipwe vermittelt ein intensives Verständnis dieser besonderen Tiere.

    Ergänzt wird das Erlebnis häufig durch einen Besuch der prähistorischen Felsgravuren von Twyfelfontein.

    Ideal für:

    • Wildlife-Enthusiasten
    • Kulturinteressierte
    • Wiederholungsreisende

    Fly-in-Safari an die Skeleton Coast

    Die Skeleton Coast gehört zu den abgelegensten Küstenlandschaften der Erde.

    Ihre eigentliche Faszination erschließt sich am besten aus der Luft – Fly-in-Safaris verbinden mehrere Camps in Kleinflugzeugen und erlauben Blicke auf Schiffswracks, Robbenkolonien und die endlosen Dünenformationen.

    Ein Aufenthalt im Hoanib Skeleton Coast Camp oder Shipwreck Lodge zählt zu den exklusivsten Erlebnissen, die Namibia zu bieten hat.

    Besonders empfehlenswert für Wiederholungsreisende oder Gäste, die das ganz Außergewöhnliche suchen.

    Ideal für:

    • Wiederholungsreisende
    • Abenteuerreisende
    • Luxusreisende

    Begegnung mit den Himba

    Die Himba im Kaokoland zählen zu den letzten halbnomadischen Völkern Afrikas.

    Ein Besuch in einem Dorf – organisiert und begleitet von einem kulturell geschulten Guide – ermöglicht respektvolle Einblicke in eine Lebensweise, die über Jahrhunderte weitgehend unverändert geblieben ist.

    Wichtig ist ein behutsamer Umgang, kleine sinnvolle Geschenke statt Geld und die Bereitschaft, wirklich zuzuhören.

    Für viele Reisende ist diese Begegnung eine der prägendsten kulturellen Erfahrungen ihres Lebens.

    Ideal für:

    • Kulturinteressierte
    • Wiederholungsreisende
    • Fotografen

    Sandwich Harbour & Küstenerlebnisse

    Wenige Orte auf der Welt zeigen den Kontrast zwischen Wüste und Ozean so eindrucksvoll wie Sandwich Harbour südlich von Walvis Bay.

    Meterhohe Dünen stürzen hier direkt in den Atlantik – nur mit erfahrenen 4x4-Guides erreichbar.

    Ergänzt wird das Erlebnis häufig durch eine Delfin- und Robben-Bootstour in Walvis Bay, bei der Pelikane und neugierige Kap-Pelzrobben die Yacht begleiten.

    Ideal als Kontrastprogramm nach mehreren Tagen im Landesinneren.

    Ideal für:

    • Fotografen
    • Familien
    • Aktivurlaub

    Welche Erlebnisse passen zu Ihnen?

    Nicht jede Reise muss alle Erlebnisse umfassen. Je nach Reisezeit, Region und persönlichen Interessen empfiehlt sich eine unterschiedliche Kombination.

    ReisestilEmpfohlene Erlebnisse
    Erste Namibia-ReiseDeadvlei-Sonnenaufgang + Sandwich Harbour + Etosha
    HoneymoonHeißluftballon + Sterne im NamibRand + private Deck-Dinner
    FotografieDeadvlei + Skeleton Coast + Damaraland + Sternenhimmel
    Wildlife-FokusEtosha + Wüsten-Elefanten + Ongava-Konzession + Nachtpirsch
    Fly-in-SafariHoanib + Serra Cafema + Sossusvlei + Little Kulala
    KulturHimba-Begegnung + Twyfelfontein + Swakopmund

    Die schönsten Namibia-Reisen verbinden mehrere dieser Erlebnisse miteinander. Dadurch entstehen abwechslungsreiche Tage und ein Reiseverlauf, der weit über eine klassische Rundreise hinausgeht.

    Luxus-Lodges & Camps

    Welche Unterkunft passt zu Ihrer Reise?

    Eine außergewöhnliche Namibia-Reise wird nicht allein durch die Route geprägt. Mindestens ebenso entscheidend ist die Wahl der Unterkünfte.

    Kaum ein anderes Land bietet eine vergleichbare Vielfalt – von ikonischen Wüstenlodges über kleine Tented Camps bis hin zu Fly-in-Camps in den abgelegensten Regionen des Kontinents.

    Gerade dieser Wechsel macht viele Namibia-Reisen so besonders.

    Nach einigen Nächten in einer exklusiven Wüstenlodge folgt vielleicht ein Aufenthalt in einem privaten Camp in Damaraland. Anschließend erwartet Sie ein Boutique-Hotel in Swakopmund oder ein Fly-in-Camp an der Skeleton Coast.

    Ultra-Luxus-Wüstenlodges

    &Beyond Sossusvlei Desert Lodge, Little Kulala oder Zannier Sonop – exklusive Häuser mit privaten Pools, direktem Wüstenblick und persönlichem Service.

    Private Camps im Busch

    Kleine Tented Camps mit maximal zehn bis zwölf Zimmern auf privaten Konzessionen – authentisch, still und ohne andere Fahrzeuge in Sicht.

    Fly-in-Camps in abgelegenen Regionen

    Hoanib Skeleton Coast Camp, Shipwreck Lodge oder Serra Cafema – nur per Kleinflugzeug erreichbar, für Reisende, die das ganz Besondere suchen.

    Design- und Boutique-Hotels

    Habitas Namibia, Wolwedans Boulders Camp oder Onguma The Fort – individuelle Architektur, hochwertige Materialien und begrenzte Zimmerzahl.

    Familienfreundliche Lodges

    Ongava, Mowani Mountain Camp oder Kulala Desert Lodge – geräumige Familienzimmer, kindgerechte Aktivitäten und flexible Programme.

    Nachhaltige Öko-Camps

    Wolwedans, Damaraland Camp oder Desert Rhino Camp – Community-basierte Konzepte mit klarem Beitrag zum Naturschutz und lokaler Wertschöpfung.

    Was zeichnet eine außergewöhnliche Lodge in Namibia aus?

    Nicht die Anzahl der Sterne entscheidet über die Qualität. Viel wichtiger sind Aspekte wie:

    außergewöhnliche Lage in privaten Konzessionen
    authentischer Charakter und lokaler Bezug
    erstklassiger Service durch geschultes Personal
    hochwertige, saisonale Küche
    durchdachte, oft ikonische Architektur
    aktive Beteiligung am Naturschutz
    persönliche Atmosphäre mit wenigen Zimmern
    harmonische Integration in die Landschaft

    Die besten Häuser schaffen es, höchsten Komfort mit einer klaren Verwurzelung in der Landschaft zu verbinden. Sie fügen sich in ihre Umgebung ein, statt sie zu dominieren – und tragen aktiv zum Erhalt der umliegenden Ökosysteme bei.

    Renommierte Lodge-Kollektionen in Namibia

    Namibia beherbergt zahlreiche außergewöhnliche Lodges renommierter Kollektionen. Dazu gehören unter anderem:

    • &Beyond (Sossusvlei Desert Lodge)
    • Wilderness (Little Kulala, Hoanib, Serra Cafema, Damaraland Camp, Desert Rhino)
    • Wolwedans Collection
    • Zannier Hotels (Omaanda, Sonop)
    • Natural Selection (Shipwreck Lodge, Kwessi Dunes)
    • Ongava Collection
    • Onguma Collection
    • Habitas Namibia
    • Mowani Mountain Camp

    Welche Kollektion am besten passt, hängt jedoch weniger vom Namen als von Lage, Stil und dem gewünschten Reiseerlebnis ab. Nicht selten ist ein kleines Community-Camp die bessere Wahl als eine international bekannte Luxuslodge.

    Unsere Empfehlung

    Die schönsten Namibia-Reisen verbinden unterschiedliche Unterkunftsarten:

    • eine ikonische Wüstenlodge in Sossusvlei (z. B. Little Kulala oder Kwessi Dunes),
    • ein privates Camp in Damaraland (z. B. Damaraland Camp oder Mowani),
    • eine Lodge auf privater Konzession in Etosha (z. B. Ongava oder Onguma),
    • vielleicht ein Fly-in-Camp an der Skeleton Coast oder in Kaokoland.

    Gerade dieser Wechsel macht die Reise abwechslungsreich und vermittelt ein vielschichtiges Bild Namibias. Eine außergewöhnliche Lodge ist mehr als ein Ort zum Übernachten – sie wird zu einem wesentlichen Bestandteil der Reise selbst.

    Welche Unterkunft passt zu Ihnen?

    Je nach Reisestil empfehlen sich unterschiedliche Unterkunftskonzepte.

    ReisetypBesonders geeignet
    Erste Namibia-ReiseLittle Kulala oder Kulala Desert Lodge, Mowani, Ongava
    Honeymoon&Beyond Sossusvlei Desert Lodge, Zannier Sonop, Serra Cafema
    FotoreiseWolwedans, Hoanib Skeleton Coast Camp, Desert Rhino Camp
    Fly-in-SafariLittle Kulala, Hoanib, Serra Cafema, Ongava Lodge
    FamilienOngava, Mowani, Kulala Desert Lodge, Zannier Omaanda
    NachhaltigkeitWolwedans, Damaraland Camp, Desert Rhino Camp

    Beste Reisezeit

    Die beste Reisezeit für Namibia

    Namibia lässt sich das ganze Jahr über bereisen – doch jede Saison hat ihren ganz eigenen Charakter.

    Wüste, Wildlife und Sternenhimmel folgen ihrem eigenen Rhythmus.

    Während die trockenen Wintermonate klare Sicht, kühle Nächte und intensive Wildbeobachtungen ermöglichen, verwandelt sich das Land in der grünen Saison in ein überraschend farbenreiches Bild.

    Die ideale Reisezeit hängt vor allem davon ab, welche Regionen Sie besuchen möchten und welche Erlebnisse Sie sich wünschen.

    Mai bis September – Die klassische Trockenzeit

    Die Wintermonate im südlichen Afrika sind die beliebteste Reisezeit für Namibia.

    Tagsüber herrschen angenehme 20 bis 25 Grad, die Nächte können in der Wüste jedoch empfindlich kühl werden – teilweise nahe dem Gefrierpunkt.

    Wildbeobachtungen in Etosha und Damaraland erreichen jetzt ihren Höhepunkt, da sich die Tiere an den wenigen verbleibenden Wasserstellen konzentrieren.

    Die Luft ist klar, die Sichtweiten außergewöhnlich – perfekte Bedingungen für Fotografie und Fly-in-Safaris.

    Diese Reisezeit eignet sich hervorragend für:

    • Erstbesucher
    • Fotografen
    • Wildlife-Fokus
    • Fly-in-Safaris

    Oktober & November – Übergangszeit

    Die Monate vor Beginn der Regenzeit gehören zu den intensivsten Wildlife-Perioden.

    Die Temperaturen steigen deutlich – tagsüber teils über 35 Grad – doch die Konzentration der Tiere an den Wasserlöchern erreicht ihren Höhepunkt.

    Fotografen schätzen das warme Licht dieser Wochen. Nachmittags können erste Wolken für dramatische Himmelsstimmungen sorgen.

    Eine hervorragende Reisezeit für erfahrene Reisende, die intensive Naturerlebnisse suchen.

    Diese Reisezeit eignet sich hervorragend für:

    • Wildlife-Enthusiasten
    • Fotografen
    • Wiederholungsreisende

    Dezember bis April – Die grüne Saison

    Die Sommermonate bringen kurze, kräftige Regenschauer – meist am späten Nachmittag – und verwandeln die Landschaft in ein überraschend grünes Bild.

    Zugvögel kehren zurück, viele Antilopenarten bringen Junge zur Welt, und die dramatischen Wolkenformationen sorgen für außergewöhnliche Fotografie-Bedingungen.

    Die Preise sind spürbar niedriger als in der Hochsaison, gleichzeitig sind viele Lodges deutlich ruhiger.

    Wildlife lässt sich in Etosha weiterhin gut beobachten – wenn auch weiter verteilt.

    Diese Reisezeit eignet sich hervorragend für:

    • Fotografen (Landschaft)
    • Vogelbeobachter
    • Preisbewusste Reisende

    Ganzjährig – Sossusvlei und die Wüste

    Die Namib-Wüste ist ganzjährig ein Erlebnis.

    Selbst in der grünen Saison bleibt Sossusvlei außergewöhnlich – die Dünen wirken in Kombination mit vereinzelten grünen Grasflächen besonders eindrucksvoll.

    Die klaren Nächte des Winters bieten die besten Bedingungen für Astronomie im NamibRand Nature Reserve.

    Wer eine Reise mit Wildlife-Schwerpunkt plant, sollte den späten Winter wählen; wer Landschaft und Ruhe sucht, kann Namibia praktisch jederzeit besuchen.

    Diese Reisezeit eignet sich hervorragend für:

    • Wüsten-Fokus
    • Sternenbeobachtung
    • Landschaftsfotografie

    Namibia im Jahresverlauf

    Ein kompakter Überblick über die vier Reiseperioden und ihren Charakter:

    ZeitraumDas erwartet Sie
    Mai – AugustTrocken, kühle Nächte, hervorragende Wildbeobachtung, klarster Sternenhimmel
    September – OktoberWärmer, höchste Wildlife-Konzentration, ideal für Fotografen
    November – DezemberErste Gewitter, dramatische Wolken, grüne Landschaft beginnt
    Januar – AprilGrüne Saison, Zugvögel, weniger Gäste, Landschaftsfotografie

    Unsere Empfehlung

    Wenn Sie Namibia zum ersten Mal bereisen, empfehlen wir meist die Monate Mai, Juni, September oder Oktober.

    Diese Monate verbinden angenehme Temperaturen mit ausgezeichneten Wildlife-Bedingungen und schaffen ideale Voraussetzungen für eine abwechslungsreiche Rundreise.

    Doch auch die grüne Saison besitzt ihren ganz eigenen Reiz – insbesondere für Landschaftsfotografen und Vogelbeobachter.

    Letztlich gibt es nicht die eine perfekte Reisezeit.

    Es gibt die Reisezeit, die am besten zu Ihren persönlichen Vorstellungen passt. Genau deshalb stimmen wir jede Namibia-Reise individuell auf Ihre Interessen, Ihre Route und Ihre gewünschten Erlebnisse ab.

    Buchungsempfehlung: Hauptsaison (Juli–Oktober) 9–12 Monate im Voraus, exklusive Fly-in-Camps wie Serra Cafema oder Hoanib möglichst 12–18 Monate im Voraus.

    Reisezeit auf einen Blick

    Je nach Reisewunsch empfehlen sich unterschiedliche Monate.

    ReisewunschEmpfohlene Monate
    Erste Namibia-ReiseMai bis September
    Wildlife in EtoshaJuli bis Oktober
    Fotografie (Wüste)April, Mai, September
    Fotografie (Landschaft grün)Februar bis April
    HoneymoonMai, Juni, September
    SternenhimmelMai bis August (klarste Nächte)
    Fly-in-SafariMai bis Oktober
    FamilienJuli, August (deutsche Ferien, angenehmes Klima)
    PreisbewusstNovember bis April (Grüne Saison)

    Kosten

    Was kostet eine Luxusreise nach Namibia?

    Namibia gehört zu den faszinierendsten Reisezielen Afrikas – und bietet zugleich eine außergewöhnlich große Bandbreite an Reiseerlebnissen.

    Vom stilvollen Selbstfahrerurlaub über die klassische geführte Rundreise bis hin zur exklusiven Fly-in-Safari lässt sich eine Namibia-Reise sehr individuell gestalten. Deshalb gibt es keinen einheitlichen Preis.

    Eine sorgfältig geplante Luxusreise ist weit mehr als die Summe ihrer Leistungen.

    Sie verbindet außergewöhnliche Lodges, authentische Begegnungen, exzellente Guides und perfekt aufeinander abgestimmte Reisebausteine zu einem stimmigen Gesamterlebnis.

    Mit welchem Budget sollten Sie rechnen?

    Jede Reise wird individuell geplant. Dennoch helfen Orientierungswerte dabei, ein realistisches Budgetgefühl zu entwickeln.

    ReisePreisrahmen
    8–10 Tage (Selbstfahrer, gehobene Lodges)ca. 6.500–9.500 €
    10–12 Tage (klassische geführte Rundreise)ca. 8.500–13.000 €
    12–14 Tage (Luxus-Lodges & privater Guide)ca. 12.000–18.000 €
    Fly-in-Safari (10–12 Tage)ca. 15.000–22.000 €
    Ultra Luxury (Serra Cafema, Sossusvlei Desert Lodge, Zannier)ab ca. 22.000 €

    Die genannten Werte dienen ausschließlich der Orientierung. Der tatsächliche Preis hängt von Reisezeit, Unterkunft, Verfügbarkeit, Flugpreisen und individuellen Wünschen ab.

    Welche Faktoren beeinflussen den Preis?

    Keine zwei Namibia-Reisen sind identisch. Entsprechend gibt es mehrere Faktoren, die das Budget beeinflussen.

    Reiseart

    Ob Selbstfahrer, geführte Rundreise mit privatem Guide oder klassische Fly-in-Safari – die Reiseart hat erheblichen Einfluss auf das Budget.

    Fly-in-Safaris verbinden mehrere abgelegene Camps per Kleinflugzeug und liegen im oberen Preissegment, ermöglichen aber Zugang zu Regionen, die anderweitig unerreichbar bleiben.

    Reisezeit

    Die Trockenzeit zwischen Juli und Oktober zählt zu den nachfragestärksten Perioden.

    Die besten Camps und Lodges sind dann häufig bereits neun bis zwölf Monate im Voraus ausgebucht. In der grünen Saison sinken die Preise spürbar, während viele Regionen zusätzlich an landschaftlichem Reiz gewinnen.

    Unterkunft

    Die Preisspanne der Lodges ist in Namibia besonders breit.

    Ein Aufenthalt in einer klassischen Wilderness-Lodge unterscheidet sich preislich deutlich von einem der Häuser wie &Beyond Sossusvlei Desert Lodge oder Serra Cafema. Häufig lohnt es sich, wenige exklusive Nächte gezielt mit gehobenen, aber preislich moderateren Lodges zu kombinieren.

    Private Konzessionen

    Lodges auf privaten Konzessionen – etwa Ongava, Kulala oder NamibRand – ermöglichen Nachtpirschfahrten, geführte Wanderungen und Zugang zu Gebieten ohne andere Fahrzeuge.

    Sie liegen preislich über den regulären Nationalpark-Optionen, bieten aber ein deutlich intensiveres Reiseerlebnis.

    Charterflüge & Transfers

    Namibias Distanzen sind enorm.

    Wer nicht selbst fahren möchte, kombiniert Etappen häufig per Kleinflugzeug. Charterflüge zwischen Sossusvlei, Damaraland, Skeleton Coast und Etosha sparen Tage und schaffen Erlebnisse, die vom Boden aus unmöglich wären – wirken sich jedoch spürbar auf das Budget aus.

    Beispielbudgets

    Beispiel 1 – Selbstfahrer Klassiker

    • 10 Tage
    • Windhoek
    • Sossusvlei
    • Swakopmund
    • Damaraland
    • Etosha
    • gehobene Lodges
    • SUV-Mietwagen
    • individuelle Route

    Orientierungswert

    ca. 6.500–9.500 € pro Person

    Beispiel 2 – Geführte Luxus-Rundreise

    • 12 Tage
    • Windhoek
    • Sossusvlei
    • Swakopmund
    • Damaraland
    • Etosha
    • privater Guide
    • Luxus-Lodges
    • private Ausflüge

    Orientierungswert

    ca. 12.000–17.000 € pro Person

    Beispiel 3 – Ultra Luxury Fly-in

    • 11 Tage
    • Little Kulala
    • Hoanib Skeleton Coast
    • Serra Cafema
    • Ongava
    • Charterflüge
    • private Erlebnisse
    • exklusive Konzessionen

    Orientierungswert

    ab ca. 20.000 € pro Person

    Wofür lohnt es sich besonders zu investieren?

    Unsere Erfahrung zeigt, dass nicht jede zusätzliche Ausgabe den gleichen Mehrwert bietet. Besonders lohnenswert sind Investitionen in:

    • eine private Konzession statt eines Nationalpark-Camps
    • eine Nacht in einer wirklich außergewöhnlichen Lodge (z. B. &Beyond Sossusvlei Desert Lodge)
    • einen Heißluftballonflug über der Namib
    • einen privaten Guide für die gesamte Reise
    • einen zusätzlichen Charterflug, um lange Fahrstrecken zu vermeiden

    Diese Elemente prägen häufig die Erinnerungen, die lange nach der Reise bleiben.

    Unsere Philosophie

    Wir planen keine Reisen nach einem festen Preisraster. Wir entwickeln Reisen, die zu Ihnen passen.

    Manchmal bedeutet das, zwei Nächte länger in Damaraland zu bleiben. Manchmal lohnt sich eine außergewöhnliche Wüstenlodge mehr als ein zusätzliches Camp. Und manchmal schafft ein privater Guide Erinnerungen, die unbezahlbar sind.

    Unser Ziel ist deshalb nicht, die teuerste Reise zusammenzustellen – sondern diejenige, die für Sie den größten persönlichen Wert bietet.

    Häufige Fragen zu den Reisekosten

    Sind internationale Flüge im Preis enthalten?

    Das hängt von der individuellen Reiseplanung ab. Auf Wunsch integrieren wir passende Flugverbindungen ab Frankfurt, München oder Zürich in das Gesamtkonzept.

    Lohnt sich eine private Konzession trotz höherer Kosten?

    Aus unserer Sicht ja. Nachtpirschfahrten, geführte Wanderungen und die Ruhe eines Gebiets ohne andere Fahrzeuge machen einen deutlichen Unterschied zum Erlebnis in offenen Nationalparks.

    Sind Charterflüge empfehlenswert?

    Bei Reisezeiten unter zwölf Tagen sind Charterflüge häufig sinnvoll. Sie sparen ganze Fahrtage und ermöglichen Zugang zu Regionen wie der Skeleton Coast oder Kaokoland.

    Kann man Namibia auch preisbewusst als Luxusreise gestalten?

    Ja. Durch die Wahl der grünen Saison, gehobener (statt Ultra-Luxus-) Lodges und einer klugen Route lässt sich das Budget deutlich anpassen, ohne auf besondere Erlebnisse zu verzichten.

    Fazit

    Luxus durch Weite, Stille und Ursprünglichkeit

    Namibia ist kein Reiseziel, das seinen Luxus laut zur Schau stellt. Er offenbart sich in der Stille einer Wüstennacht, in der Weite einer Salzpfanne, in der Präzision einer Fly-in-Safari oder in der Ruhe einer Lodge, in der außer Ihnen kaum jemand anwesend ist.

    Wer nicht nur komfortabel reisen, sondern Landschaft erleben und einen Kontinent in seiner ursprünglichen Form entdecken möchte, findet in Namibia eines der faszinierendsten Luxusreiseziele unserer Zeit.

    Häufige Fragen

    Häufige Fragen zu Luxusreisen nach Namibia

    Alles Wichtige zur Planung, Reisezeit, Lodges, Fly-in-Safaris und Wildlife – kompakt beantwortet.

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